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Die Nexus Gruppe geht mit 14 Partnerkanzleien an den Markt

Hamburg, 20. Oktober 2026. Die Nexus Gruppe startet als Kooperationsverbund eigenständiger Steuerkanzleien mit 14 Partnerkanzleien an 20 Standorten und über 250 Mitarbeitern von Gettorf bis Ostrach. Die Kanzleien bleiben rechtlich und wirtschaftlich eigenständig, der Verbund übernimmt zentral die Aufgaben neben der Mandatsarbeit: Personalgewinnung, KI und Automatisierung, Marketing und Kanzleiorganisation. Ziel ist, Deutschlands größter Verbund eigenständiger Steuerkanzleien zu werden.

Leon Desch20. Oktober 20264 Minuten Lesezeit

Warum es den Verbund gibt

Inhaber mittelgroßer Steuerkanzleien stehen seit Jahren vor denselben Fragen: Wie findet die Kanzlei Fachkräfte, welche KI-Anwendungen lohnen sich, und wer übernimmt die Aufgaben neben der Mandatsarbeit. Die Kanzlei ist zu groß, um das alles nebenbei zu machen, und zu klein, um für jede Aufgabe jemanden einzustellen. Große Gruppen lösen das über Beteiligung und Übernahme, und der Inhaber gibt dafür sein Eigentum ab.

Die Nexus Gruppe geht den anderen Weg. Die Kanzlei bleibt Eigentum des Inhabers, behält ihren Namen, ihre Mandanten und ihre Entscheidungen. Der Verbund übernimmt zentral die Aufgaben, für die in kleineren Kanzleien weder Zeit noch Personal vorgesehen ist, und die Kanzlei zahlt dafür eine monatliche Servicepauschale.

Was der Verbund übernimmt

Hinter den Partnerkanzleien steht Nexus Services, die Servicegesellschaft der Gruppe mit Sitz in Hamburg.

  • KI und Automatisierung: Eine eigene KI-Abteilung prüft neue Anwendungen, richtet sie in den Kanzleien ein und schult die Mitarbeiter. Zentral entwickelte Workflows übernehmen Routinearbeiten in der Finanzbuchhaltung.
  • Personalgewinnung: Stellenanzeigen aller Partnerkanzleien laufen unter dem Dach der Nexus Gruppe, Bewerber kommen in einen gemeinsamen Pool, die Erstgespräche führt der Verbund.
  • Marketing: Website, Anzeigen und Inhalte nach Standards, die sich in den Partnerkanzleien bewährt haben.
  • Kanzleiorganisation: einheitliche Abläufe, Vorlagen und Fristenkontrolle. Was eine Kanzlei einmal gelöst hat, steht allen zur Verfügung.
  • Nexus Akademie: Schulungen für Mitarbeiter zu Tools und KI im Kanzleialltag.
  • Fachlicher Austausch: Für internationales Steuerrecht, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensnachfolge und Heilberufe greifen die Kanzleien auf Berufskollegen im Verbund zurück, das Mandat bleibt bei der eigenen Kanzlei.

Steuerberatung erbringt die Nexus Gruppe nicht. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die rechtlich eigenständigen Partnerkanzleien in eigener Verantwortung.

Die Partnerkanzleien zum Start

Zum Start gehören 14 Kanzleien zur Nexus Gruppe, von der Einzelkanzlei eines Wirtschaftsprüfers in Berlin bis zur Gesellschaft mit 50 Mitarbeitern an vier Standorten in Berlin und Brandenburg: ABS Anke Brand (Jülich), BJMT (Erlenbach, Montabaur), Braun & Braun (Völklingen), BTB Steuerberatung (Berlin, Luckau, Lübben, Potsdam), Dematté & Meier (Ostrach), DHBP (Köln), DSH & Kollegen (Mörfelden-Walldorf), Lander-Sturm & Partner (Bretten), Lars Neubauer (Berlin), Martin Berndt (Bad Nenndorf), NOWO (Velbert), Steuerberatung Diener (Plochingen), Steuerberatung Rundholz-Nesse (Blankenbach, Aschaffenburg) und Wiese & Partner (Gettorf).

Die Schwerpunkte reichen von internationalem Steuerrecht und E-Commerce über Erbschaft- und Schenkungsteuer bis zu Heilberufen und Wirtschaftsprüfung. Alle Profile stehen auf der Seite Partnerkanzleien.

Wer dahinter steht

Gründer und Geschäftsführer der Nexus Gruppe ist Leon Desch. Er berät seit über sechs Jahren Steuerkanzleien bei Strukturen, Prozessen und Digitalisierung und hat in dieser Zeit mit über 200 Kanzleien gearbeitet. Aus diesen Projekten ist der Verbund entstanden.

„In jeder Kanzlei haben wir dieselben drei Fragen gehört: Wer findet uns Mitarbeiter, welche KI lohnt sich, und wer kümmert sich um alles neben dem Mandat. Die Antwort war immer der Inhaber selbst, abends. Die Nexus Gruppe nimmt ihm genau das ab, ohne dass er seine Kanzlei dafür abgeben muss“, sagt Leon Desch.

Ein Beirat aus erfahrenen Steuerberatern berät die Gruppe in fachlichen und berufsrechtlichen Fragen und achtet darauf, dass jede Leistung zum Berufsstand passt. Mitglied des Beirats ist Sebastian Schweinert, Steuerberater und Gesellschafter der Schweinert & Peters PartG mbB in Hannover.

Die Ziele

Die Nexus Gruppe will Deutschlands größter Verbund eigenständiger Steuerkanzleien werden. Für 2027 stehen drei Dinge an: der Ausbau der KI-Abteilung zu einem vollständigen Buchhaltungs-Werkzeug für alle Partner, die Übernahme des gesamten Recruitings für die Partnerkanzleien und weitere Partnerkanzleien in allen Regionen Deutschlands.

Kanzleiinhaber, die den Verbund prüfen wollen, finden unter Anfrage den Weg zu einem unverbindlichen Erstgespräch.

Die Nexus Gruppe in Zahlen

KennzahlStand Oktober 2026
Partnerkanzleien14
Standorte20
Mitarbeiter in den Partnerkanzleienüber 250
ModellKooperationsverbund ohne Beteiligung
SitzHamburg
Gründung2026

Pressekontakt

Nexus Gruppe
Leon Desch, Geschäftsführer. Spohrstraße 2, 22083 Hamburg. Anfragen über nexusgruppe.de/anfrage.

Partnerkanzlei der Nexus Gruppe werden

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